Polarlicht- und Airglowaktivität in Schiffdorf bei Bremerhaven     2015 2016 2017 2018 2019

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Februar1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29
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April1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Mai1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Juni1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Juli1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
August1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
September1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Oktober1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
November1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Dezember1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Polarlichtintensität
Keine Daten
Spektrallinienhelligkeit (Airglow/Polarlicht)
Keine Daten
Maximale Polarlichtintensität (höhenabhängig)
Keine Daten
Höhenabhängige Spektrallinienhelligkeit (Airglow/Polarlicht)
Keine Daten
Spektrallinienhelligkeit (Lichtverschmutzung/Natrium-Airglow)
Keine Daten

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Polarlichtintensität

Die Polarlichtintensität ist die Differenz zwischen der Helligkeit der roten Polarlichtlinie (630 nm) und der diffusen Grundhelligkeit der Linie, die an diesem Datum und zum entsprechenden Sonnenstand zu erwarten ist.
Der Wert wird für alle vom Spektrografen abgedeckten Höhen (ca. 3° bis 23°) gemittelt. Wenn Wolken die Sicht auf den Himmel verdecken, liegt die ermittelte Polarlichtintensität erheblich unter dem wahren Wert. In solchen Fällen kann die maximale Polarlichtintensität einen realistischeren Wert liefern.

Maximale Polarlichtintensität (höhenabhängig)

Die Polarlichtintensität ist die Differenz zwischen der Helligkeit der roten Polarlichtlinie (630 nm) und der diffusen Grundhelligkeit der Linie, die an diesem Datum und zum entsprechenden Sonnenstand zu erwarten ist. Für die maximale Polarlichtintensität wird der maximale Wert der für fünf jeweils vier Grad hohe Bereiche am Himmel (3° bis 23°) berechneten Polarlichtintensität verwendet. So kann, selbst wenn nur Teile des vom Spektrografen beobachteten Himmelsausschnitts frei von Wolken sind, noch eine einigermaßen zuverlässige Polarlichtintensität ermittelt werden.

Spektrallinienhelligkeit (Airglow/Polarlicht)

Helligkeit der Spektrallinien für verschiedene Polarlichtübergänge (meist Sauerstoffatome bei 557.7 nm und 630 nm). Diese Linien können aber auch durch Airglow sehr hell werden, der auf das täglich in die Atmosphäre einfallende Sonnenlicht zurückgeht. Vor allem in der Dämmerung, wenn die Sonne noch oder schon in die obere Atmosphäre scheint, kann die 630-nm-Linie sehr hell werden, ohne dass Polarlicht die Ursache ist. Im Sommer ist dieser Effekt besonders stark, da die oberen Bereiche der Atmosphäre dann ständig im Sonnenlicht stehen.

Höhenabhängige Spektrallinienhelligkeit (Airglow/Polarlicht)

Auswertung der Spektren für fünf Höhenbereiche zwischen ca. 3° und 23°. Dadurch lässt sich bei stark bewölktem Himmel in Wolkenlücken eventuell noch die eigentliche Polarlichthelligkeit ermitteln. Außerdem lässt sich erkennen, wie hoch Polarlicht über den Horizont reicht. Im grünen sind bei klarem Himmel die Schwankungen meist auf durchziehende Airglowstrukturen zurückzuführen. Im Diagrammbereich ganz unten wird aus der Helligkeit von Spektrallinien künstlicher Lichtquellen auf die Stärke der Bewölkung geschlossen. Da Wolken das Licht der Straßen- und Stadtbeleuchtung reflektieren, sind die Linien von Natrium- und Quecksilberdampflampen bei vorhandener Bewölkung heller.

Spektrallinienhelligkeit (Lichtverschmutzung/Natrium-Airglow)

Helligkeit der Linien von Natrium- und Quecksilberdampflampen. Erlaubt Rückschlüsse auf das Vorhandensein von Wolken, die das Licht von künstlichen Lichtquellen am Boden zum Spektrografen reflektieren.
Natürlicher Natriumairglow ist nicht vom Licht der Natriumdampflampen zu unterscheiden (589 nm). In gering bewölkten Nächten ist die Helligkeit der Linie aber fast ausschließlich auf den natürlichen Airglow zurückzuführen. In der Dämmerung wird die Natriumlinie durch in die Atmosphäre fallendes Sonnelicht meist sehr hell (Beispiel: 9.6.15).